Vielen Dank für ihr Interesse an der von mir verfassten "Fagottschule für Kinder", die ich in mehrjähriger Arbeit mit meinen Schülerinnen und Schülern gemeinsam erarbeitet habe. Die Schülerinnen und Schüler haben maßgeblich bei der Beurteilung der einzelnen Stücke ("das ist aber ein schönes Lied/das mag ich überhaupt nicht/das ist zu langweilig" usw.) mitgeholfen, so dass jetzt eine von Kindern "begutachtete" Fassung vorliegt.
Die Methode ist selbstverständlich von mir entwickelt auf dem Hintergrund der Musikalischen Früherziehung und meiner Erfahrung im Frühinstrumentalen Unterricht, nicht nur auf dem Fagott. Die Stücke sind z.T. allgemein bekannte Volks- und Kinderlieder bzw. Bearbeitungen von leicht erfassbaren Stücken aus unterschiedlichen Epochen.
Ich habe mir die Freiheit genommen, die Stücke den Bedürfnissen der Kinder anzupassen, d.h. sie zu kürzen, eine zweite Stimme hinzuzufügen oder sie für pädagogische Zwecke einzusetzen. Ich hoffe, die entsprechenden Komponisten mögen mir verzeihen - und Sie als Lehrkraft werden zu gegebener Zeit Ihren Schülerinnen und Schülern die Originalfassungen näher bringen.
die das Fagott als "ihr" Instrument gewählt haben und es im Anschluss an ihre vorherige Ausbildung oder als "Neuentdeckung" z.B. an einem "Tag der offenen Tür" in einer Kultureinrichtung (Musikschule, Oper,...) gewählt haben.
Die Fagottschule ist in kindgerechter Sprache verfasst, um den Kindern auch komplizierte Sachverhalte zu erklären.
Außerdem soll dieses Heft eine Anleitung für die Kinder sein, aus der sie lernen, an der sie Spaß haben und mit der sie ihren beginnenden Musikunterricht auf dem Instrumente verbinden sollen.
Also: ein Arbeitsbuch, das Spaß macht.
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Grundsätzlich erfolgt eine Orientierung an den Modellen des Kinderspiels, die eine Form des kindlichen Lernens darstellt.
Musik wird als komplexes Ganzes erfahren, nicht als beliebig zerlegbar oder eine Summe von Parametern. Trotz der musikalischen oder technischen Lernziele steht der übergeordnete Gestaltungsprozess im Vordergrund, d.h. die Assoziation über ein Spielthema, eine Geschichte, ein Gedicht o.ä.
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Ohne vorher Blockflöte gelernt zu haben?
Auch noch mit einem fünf- oder sechsjährigem Kind?
Auf diese Frage kann man heute mit einem eindeutigen "Ja" antworten.
Das Fagott muss nicht mehr nur als Exoteninstrument angesehen werden - wovon es im Laienbereich viel zu wenig gibt -, sondern kann genauso gelernt werden, wie jedes andere Instrument auch. Hierzu bedarf es allerdings der gründlichen Instrumentenkunde in der MFE, damit Kinder überhaupt die Gelegenheit bekommen, das Fagott kennen zu lernen.
Wenn diese Instrumentenvorstellung vom Musikpädagogen gut gemacht wird, sind sicherlich auch Kinder bereit, dieses Instrument zu erlernen.
- früher, spielerischer Beginn
- natürliches, ganzheitliches Lernen
- Nachwuchsförderung im Laienbereich (Ensemblenachwuchs)
- Interessierte Kinder nicht mit "Warten" auf das richtige Instrument hinhalten
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